„Die Segel“ ist die Verbindung von Künstlerinnen und Künstlern, von Medien und Medienentitäten.

Die Gruppe besteht aus den Personen:
Dirk Baumanns, Daniel Eyrich, Lisa Klinger, Erik Pfeiffer, Maximilian Reimann, Sven Schuppar und Tamara Zippel.

Jeder der Künstlerinnen und Künstler deckt verschiedene mediale Bereiche ab.
Gemeinsam erschaffen „Die Segel“ ein Konglomerat von Thematiken und Bildwelten.
Ziel ist das gemeinschaftliche Produkt, das sich in Performances, musikalisch hinterlegten Filmsequenzen
und Fotografien darlegt.
Die Performances entstehen vor dem Publikum.
Mittels Grafikprogrammen und Beamer werden Bilder auf die agierenden Performer und den Bildraum projeziert.
Dies geschieht in Echtzeit, ebenso wie die generierte Musik, in selber Form auf die agierenden „Segel“ eingeht
und vor dem Publikum erstmals unwiderruflich entsteht.
Ein zerbrechlicher Moment wird thematisiert, dessen Prämisse die Bejahung des Bildes voraussetzt.
Es ist nicht unbedingt der narrative Handlungsstrang, der die Dramaturgie der
vorgetragenen Performances bestimmt, sondern die Spannung und Komposition des gespielten Einzelbildes.
In dunklen Umgebungen werden Bilder aus dem Computer heraus auf weiße Flächen geworfen.
Ziel ist die menschlich-körperliche Rückeroberung der technisch-medial vermittelten Bildwelt.

In Anlehnung an Maurice Merleau-Pontys Zitat zum Feld der Malerei:

„Indem der Maler der Welt seinen Körper leiht, verwandelt er die Welt in Malerei.
Um jene Verwandlungen zu verstehen, muß man den wirkenden und gegenwärtigen Körper wiederfinden,
ihn, der nicht ein Stück Raum, ein Bündel von Funktionen ist,
sondern eine Wahrnehmung und Bewegung Verbindendes.“

-Die Segel